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Olcos Oktober 19, 2007

Posted by elearning2000 in Initiativen, Tools, WEB 2.0, open_content, open_source.
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Eine Arbeitskollegin hat mich auf die Webseite iRIGHTS info aufmerksam gemacht, die „Urheberecht in der digitalen Welt“ systematisch und sachlich Privatpersonen verständlich machen will. Ob sie diesem Anspruch genügt, konnte ich noch nicht tiefer gehend ausloten, da ich bei der ersten Eingabe eines Suchbegriffes, wie kann es anders sein hatte ich fast automatisch „elearning“ eingetippt, gleich auf zwei Arten „hängen“ geblieben bin.  Zum einen fand sich unter dieser Schreibweise kein Eintrag. Bei „E-Learning“ gab es dann zwar nur einen Hit aber von diesem bin ich dann für einige Zeit nicht mehr losgekommen: -> Bessere Menschen durch „offene Bildungsressourcen“? Dahinter verbirgt sich ein Bericht über das Anfang vorigen Jahres ins Leben gerufene EU-Projekt  olcosOpen eLearning Content Observatory Services, das im Dezember auslaufen wird. Ich hatte das Projekt etwas aus den Augen verloren und habe natürlich gleich nach den aktuellen Ergebnissen gesucht.Das Projekt hatte sich zum Ziel gesetzt eine Roadmap zum Aufbau eines öffentlich zugänglichen Pools von eLearning-Inhalten zu erarbeiten. Die Roadmap steht seit Januar diese Jahres und ist über die Webseite von olcos zu beziehen oder downloadbar. Leider liegt (noch) keine deutsche Übersetzung vor. Im Mittelpunkt der Roadmap stehen Analysen der gegenwärtigen Situation im Bereich von eLearning Content aber vor allem  Vorschläge zur Gestaltung institutioneller Rahmenbedingen, adäquater Geschäftsmodelle, den Aufbau von Open-Content-Datenbanken und dem Umgang mit Open Content.  Die Roadmap wendet sich damit weniger an den Endverbraucher der Angebote sondern vor allem an Entscheidungsträger in Politik und nicht zuletzt bei Bildungsanbietern. Wer die Roadmap aufmerksam liest wird aber erkennen, dass – ganz im Sinne des offenen Lernens – die „Endnutzer“ ein wesentlicher Faktor in dem Prozess der Erstellung von Open Content sind, in dem gerade ihre Diskussionen, Kritiken, Erfahrungen zu bzw. mit den “Lern-Inhalten“ diese erst für sich und andere zu wirklichen Lernobjekten machen, die neben dem Inhalt damit auch den Kontext widerspiegeln in dem sie genutzt werden (können). Aus Informationen (Inhalte) werden durch diese „Reflexionen“  erst wirkliche „Wissensbausteine“.Siehe hierzu auch die Gedanken und Anregungen von Peter Baumgartner Aspekte freier Bildungsressourcen indem es zwar insbesondere um Geschäftsmodelle geht, aber in der- ganz unten auf der Seite zu findenden – Powerpoinpräsentation Open Educational Resources – Economic Aspects Open Educational Resources – Economic Aspects stellt er sein Modell von Lern-Objekten vor, das genau in diese Richtung zielt. Für den praktischen Umgang mit Open eLearnig Content hat Olcos eine Reihe ausgezeichneter Tutorials entwickelt, die natürlich als Open Content angeboten werden. Olcos nutzt dazu die internationale eLearning Plattform ‘WikiEducator’. Unter  http://wikieducator.org/Open_Educational_Content finden sich folgende Tutorials, die ich aufliste um einmal die Themenbreite zu zeigen, mit denen sie sich befassen.Inrtroduction: PLAN the use of OER
    * Tutorial: SEARCH & FIND OER
    * Tutorial: PRODUCE & REMIX OER: author and modify
    * Tutorial: SHARE OER: publish and re-use
    * Tutorial: CHOOSE a license
    * Tutorial: USE open source tools 
    * ORGANIZE: Collections
          o Exemplary Collection of Open eLearning Content Repositories
          o Exemplary Collection of institutions with OER policy
          o Exemplary Collection of open content licensing approaches
          o Exemplary Collection of open formats, educational standard and tools for producing open educational contentGanz zum Schluss noch drei wichtige Sätze aus der Roadmap zu Definition von „Open Content“ in meiner deutschen Übersetzung:

  • Der Zugang zu „open content“ (einschließlich der Metadaten) ist für Bildungsinstitutionen, „content services“, und den End-Nutzern wie Lehrern, Studenten und „Lebenslang-Lernenden“ (Und damit eigentlich allen Lernenden) 
  • Open Content ist „liberally“ lizensiert für die Neu-Nutzung in Bildungs-Aktivitäten, möglichst frei von Restriktionen in Bezug auf  Veränderbarkeit und Kombinierbarkeit mit anderen Ressourcen in anderen Zusammenhängen. Idealerweise sollte der Content von seinen „Formaten“ und „Standards“ her dafür geignet sein.
  • Für Software-Tools bedeutes es, dass der Code offen liegt (Open Source) und offene Schnittstellen (APIs) des weiteren sollte die Genehmigung vorliegen. webbasierte Dienste in einen eigenen Kontext einzubinden (z.B. über RSS-Feeds)

Wer es im Original lesen will findet den Abschnit auf Seite 43 der Roadmap (Kapitel 4.4 Open educational content value chains)

STICHWORT: PLE – Personal Learning Management Oktober 18, 2007

Posted by elearning2000 in Tools, WEB 2.0.
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PLE – nur ein neues Schlagwort, oder wirklich das, was sich schon viele von uns gewünscht haben? Alles was man sowie schon im Internet erledigt oder am PC macht komfortabel, flexibel und unkompliziert mit Tools und Diensten des WEB 2.0 zu organisieren?

Dazu habe ich eine Artikelserie auf der Lernplattform der bbw Gruppe – Bildungswerk der Wirtschaft in Berlin und Brandenburg begonnen.

Soviel sei aber schon verraten: Es geht! Komfortabel, flexibel, unkompliziert…. und alles zum NullTarif, wenn man einmal von den DSL-Kosten absieht.

Das Know-How dazu hier:

-> STICHWORT PLE – Arikel 1 – auf dem bbw Lernortal

Wikimindmap Oktober 17, 2007

Posted by elearning2000 in Mindmapping, Tools, WEB 2.0, Wikipedia.
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In den letzten 3 Monaten, in denen  ich aus  verschiedenen Gründen meine Blogs nicht pflegen konnte, hat sich einiges angestaut, dass ich unbedingt aufarbeiten muss.

Vor einiger Zeit bin ich auf ein paar kleine webbasierte Anwendungen gestoßen (ich weiß leider nicht mehr woher ich die ersten Hinweise gefunden habe), für die es  interessante Einsatzmöglichkeiten im Unterricht gibt.

Eine davon ist -> Wikimindmap

wikimindmap

Felix Nyffenegger hat dieses Tool entwickelt, das den Inhalt verschiedener Wikipediainstallationen in Form von Mindmaps darstellt. Ausgehend von einem Begriff, zu dem eine Seite in Wikipedia besteht, werden alle Links auf dieser Seite als Mindmap dargestellt. Wählt man einen dieser gezeigten Links an, so wird dieser Begriff zum Ausgangspunkt einer neuen Mindmap mit den darauf verlinkten Seiten. Man kann sich auf diese Weise auf eine Reise durch das Netzwerk der Wikipediaseiten begeben, die zu überraschenden „Erkenntnissen“ führen kann und manchmal natürlich auch in Sackgassen führt.

Zu diesem  Tool fallen mir eine Reihe von Anwendungsmöglichkeiten im Unterricht ein:

  1. Man kann es in  Brainstormings nutzen, beim denen quasi die Wikipedigemeischaft bei der Erstellung der Mindmap zu einem bestimmten Thema „mit am Tisch sitzt“.
  2. Eine Mindmap kann  als eine Stichwortliste vorgegeben werden, zu dem Lernende aus dem Stegreif heraus kurze Erklärungen oder Beschreibungen abgeben, die man anschließend mit den entsprechenden Wikipedia-Seiten „verfizieren“ kann.
  3. Die Mindmaps gehen in ihrer Verkettung weniger in die Tiefe eines Themas sondern eher in die „Breite“ und über Schlüsselbegriffe führen sie zu übergeordneten Kategorien und damit zu anderen Themenfeldern.
    Beispiel: Der Begriff „Ameise“ führt über die Kategorien „Insekten“ , „Fliegen“ und „Flugzeuge“ zum Begriff „Airbus 380″.
    Lehrende und Lernende können sich so „auf die Schnelle“ ein Bild von dem Umfeld eines Themas machen, ja sogar den Beziehungen zu anderen Themenfeldern, die so auf den ersten Blick nicht zuerkennen sind.
  4. Eine spielerische Variante von 3 wäre die Aufgabe in möglichtst wenigen „Schritten“ von einem Begriff zu einen anderen zu gelangen.  Zur Einführung könnte obiges Beispiel  dienen: “Von der Ameise zum Airbus“ oder „Von der Waschmachine zum iPhone“. Damit es nicht zu Jux und Gaudie ausartet, sollte man den Weg der möglichen Assoziationen im vorhinein ohne Wikipedia grob durch eigenes Nachdenken skizzieren.

Mindmaps in Moodle Mai 3, 2007

Posted by elearning2000 in Moodle, WEB 2.0.
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physik.jpeg

Angeregt durch die Lernplattform sudile (www.sudile.de), in der es zu jedem Kurs eine interaktive Mindmap zur Navigation innerhalb des Kurses gibt, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, dieses Feature in Moodle nachzubilden. Getreu unserer Devise, erst einmal nach opensource-Lösungen zu suchen, kam ich nicht umhin das bekannte FreeMind von Jörg Müller noch einmal näher anzusehen. Und, wie erhofft, gibt es darin eine Exportfunktion zu XHTML (Mit verlinktem Bild der Mindmap). Die Links erscheinen dabei unterhalb der Mindmap als aufklappbare Liste. Ein Wermutstropfen: Freemind ist kein webbbasiertes Tool, sondern muß als Java-Applikation local installiert werden. Mitlerweile gibt es aber auch mindestens ein solches Tool: MindMeister, das aber leider über keine Exportfunktionen zu XHTML oder XML verfügt.

Ein Anwendungsbeispiel nebst Anleitung zur Erstellung findet sich auf der Moodleinstallation der bbw Gruppe: Moodle experimentale

„Second Live raubt Lebenszeit“ Mai 3, 2007

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„Second Live raubt Lebenszeit“

Treffender als im Posting auf post.twoday.net (http://post.twoday.net/stories/3654149/) kann man das Interview der Netzzeitung mit Neal Stephenson nicht zusammenfassen.

Stephenson, der literarsche Schöpfer von Metaversum, eines dreidimensionalen Internets, in dem sich Menschen durch virtuelle Stellvertreter, den Avataren bewegen, äußert sich kritisch zu den aktuellen Realisierungen dreidimensionaler virtueller Welten.

„In vielen Fällen ist 3-D nicht sinnvoll. Die meisten Inhalte des Internets basieren auf Dokumenten wie Texten, Fotos, Videos und Audio. Die sind extrem benutzerfreundlich, so wie sie sind. Die Frage ist: Was kann eine 3-D-Landschaft anbieten, das den hohen Aufwand rechtfertigen würde?….“

„Ein räumliches Internet ist eine interessante Idee, aber es gibt andere spannende Möglichkeiten meine (…) Tage zu nutzen. In dieser Zeit könnte ich großartige Menschen treffen, Zeit mit meinen Lieben verbringen, gute Bücher lesen oder schöne Teile der Erde besuchen. Wenn ich auf meinem Totenbett liege, werde ich kaum sagen: ‘Ich wünschte, ich hätte mehr Zeit damit verbracht, auf meinem Arsch zu sitzen und auf Pixel zu starren.’ „

Wichtiger – als eine immer raffinietere Umsetzung virtueller Räume – ist für ihn der Kampf gegen den „Mist“ im Internet.

„Ich denke, das Internet hat einen Kater. Es gibt zuviel Mist da draußen, zu viel Gift im System, der gefiltert und entsorgt werden müsste. Ein guter Mikrokosmos im großen Netz ist Wikipedia. Sein Wachstum ist ein kleines Wunder, aber es kann nur besser werden mit Filtern, die schlechte Inhalte abhalten. Die Entwicklung solcher Filter, die schon im Gange ist, wird einigen Ärger stiften. Aber die Qualität danach wird sich entscheidend verbessern. „

Das vollständige Interview

Ungeachtet der Kritik an dreidimensionalen Welten im Internet erfreut sich das Paradebeispiel „Second Life“ einer zunehmenden Beliebtheit. Nachdem Firmen schon seit einiger Zeit begonnen haben Dependancen in dieser „Parallewelt“ zu eröffnen (auch wenn sie dort wohl auch noch keinen direkten Gewinn machen), entdecken nun auch Bildungsmanger (scheinbare) Nutzungsmöglichkeiten. Ein aktuelles Beispile ist smoodle, eine Versuch Moodle und Second Life zu verbinden.
Ich kann dazu noch keinen eigenen Kommentar abgeben, aber werde wohl nicht darumkommen mich an der Disskussion um „Second Life und Lernen“ zu beteiligen (vielleicht in einem unserer nächsten „Specials“ auf lernstudio.bbw-bua.de.

Hier aber schon ein paar Links zu smoodle:

Das Projekt im Internet

Besprechung auf Checkpoint Elearning

Talk with jabberwacky Dezember 8, 2006

Posted by elearning2000 in Kurioses, WEB 2.0.
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Nach dem Eliza nicht im WEB zu finden ist, kann man seine sozialen Kontakte bei Bedarf auf „jabberwacky“ beschränken……

Soll auch Deutsch verstehen.

Suchen im WEB 2.0 Dezember 8, 2006

Posted by elearning2000 in WEB 2.0.
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Um auf dem laufenden zum bleiben, kann mann natürlich regelmäßig dieses Weblog lesen. Sollte ich etwas verpasst haben, kann man natürlich auch auf meine Bookmarks zurückgreifen, die Links unter Blogrolls besuchen oder die kleine Sammlung auf der Page Suchen-im-WEB-2.0 nutzen.

PR-Ethikregeln für den Umgang mit Bloggern Dezember 8, 2006

Posted by elearning2000 in Blogging, Kurioses, WEB 2.0.
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Eric Kubitz verweist auf eine Initiative des US-Marketingverbands WOMMA,
der für seine Mitglieder 10 Regeln für den Umgang mit Bloggern aufgestellt hat. Dahinter steckt, das Blogger in den Verruch geraten waren, insgeheim PR für Firmen betrieben zu haben, obwohl sie sich sich als unabhängiger Kritiker ausgaben. Auch nehmen zunehmend Firmen professionelle „Blogger“ unter Vertrag, um ein Firmenblog zu betreiben.

Da ich das Original auf WOMMA nicht finden konnte, hier die deutsche Übersetzung von Eric Kubitz

Eric Kubitz  nach spiegelt die Aufstellung solcher Regeln auch ein typisch US-amerikanisches Kultur-Problem wider:

„Na ja, aber vor allem eines wird in diesem Grundsätzen deutlich: Die US-Industrie hat einen Wahnsinnsrespekt vor der Öffentlichkeit, die Blogger erzeugen können. Das ist interessant.“